Selbstcoaching

"Wer andere kennt, ist klug, wer sich selber kennt, ist weise" (Laotse)

Machen Sie sich auf den Weg zu sich selbst...

Kompetenzportfolio

Wir neigen dazu, nur einen geringen Teil unserer Kompetenzen bewusst wahr zu nehmen. Manche übersehen wir oder erachten wir als selbstverständlich. Vielleicht bringt diese kleine Übung etwas Neues ans Licht...

Schritt 1:

Notieren Sie, welche Tätigkeiten Sie bisher im Laufe Ihres Lebens ausgeführt haben. Listen Sie auch Tätigkeiten auf, die mit Ihrer beruflichen Tätigkeit nichts zu tun haben (z. B. Zeitungen austragen als Jugendliche/r, Babysitten, Kellnern, Vereinsarbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten, Kindererziehung, Nachhilfe ...).

Schritt 2:

Ordnen Sie diesen Tätigkeiten zu, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen Sie zur Ausübung dieser Tätigkeiten gebraucht haben bzw. in der Ausübung erworben haben.

Schritt 3:

Listen Sie nun Ihre Kompetenzen separat auf und sortieren Sie sie thematisch.

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Erwartungen

Welchen Erwartungen versuchen Sie zu entsprechen?

  • Was wird in Ihrem Leben von Ihnen erwartet?
  • Welches Leben sollten Sie anderen zufolge führen?

Schritt 1:

Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie untereinander die Namen aller Mitglieder Ihrer Familie, die für Sie wichtig sind/waren und andere wichtige Bezugspersonen (z.B. Lehrer, Kollegen, Freunde, etc.).

Schreiben Sie jetzt daneben, was diese Personen von Ihnen erwarten/ erwarteten. Denken Sie nicht lange nach, schreiben Sie spontan auf, was Ihnen einfällt. Wichtig ist, was Sie denken und fühlen, nicht, ob es stimmt.

Schritt 2:

Fertigen Sie ein Bild/ Text des Menschen an, der all das verkörpert, was man von Ihnen erwartet (hat).

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Traumreise

Innere Bilder, d. h. Vorstellungen, die wir in uns tragen, bestimmen unser Denken, Fühlen und Verhalten. Der Neurobiologe Gerald Hüther weist nach, dass diese Bilder maßgeblich dafür sind, um Handlungen anzustreben, zu planen und Herausforderungen im Leben anzunehmen. Gerne können Sie mit der anschließenden Traumreise mit Ihren inneren Bildern in Kontakt kommen. Suchen Sie sich dazu einen ruhigen, gemütliche Platz, an dem Sie ungestört sind.

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Lebensformulare

Vor einer Versammlung von Geschäftsleuten, die bereits den ganzen Tag einzig und allein über ein Handelsabkommen gestritten hatten, trat der letzte Referent des Tages auf. Er sagte: "Meine lieben Freunde, es gibt einen Ort auf diesem Planeten, der in alten, überlieferten Sagen immer wieder beschrieben wird. Dort findet man in einem Tempel einen heiligen Schrein. Groß und massiv ist dieses steinerne Gefäß, und direkt daneben steht ein Ständer mit Formularen. Wer möchte, kann dort ein Formular entnehmen, dieses mit den abgefragten Daten des eigenen Lebens ausfülles und in den Schrein zu all den anderen ausgefüllten Formularen werfen. Wer das Formular vollständig und aufrichtig ausgefüllt hat, darf sich von den millionenfachen Exemplaren, die sich bereits im Schrein befinden, eines herausnehmen - oder ein anderes - oder wieder ein anderes, so lange, bis er eines findet, das ihm besser gefällt als das eigene - und dieses Leben kann er dann weiterleben. Und weil die Formulare sehr detailliert angelegt sind, weiß man genau, auf welches Leben man sich da einlässt. Abgefragt werden zum Beispiel: Name, Geburtsort, Geburtstag, Beruf, Hobby, Ausbildung, Einkommen, Familienstand, Vermögensverhältnisse, Krankheiten, Wünsche, Ängste, Tabus, Sehnsüchte, Ziele, Neigungen, Lieblingsspeisen, politische Ansichten, Verfehlungen, Glaube, Vorbilder, Gewohnheiten, bevorzugte Spiele, Traumpartner, Hoffnungen ... und vieles mehr. Es gibt auf diesem Formular etwa so viele Rubriken wie Tage eines Schaltjahres. Wer dieses Formular ausfüllt, kennt seine Position. Und wer ein Formular liest, versteht ein anderes Leben wie das eigene.

Seit Jahrhunderten wühlen Menschen in diesem Meer der Formulare - jedoch ... noch nie wurde jemand beobachtet, der sich für eines der anderen Formulare mehr begeistern konnte, als für sein eigens. - Möchte jemand hier schon mal ein Formular?" beendete er seinen Vortrag. (Quelle: Joschke, B./ Stemmann, P.: Zen und Management)

Fragen:

  • Wie würden Sie die Moral dieser Geschichte formulieren?
  • Woran kann es liegen, dass keiner ein anderes Formular dem seinen vorzieht?
  • Woran kann es liegen, dass dennoch so viele zuerst ein eigenes Formular ausfüllen?

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Gedicht

Wunder

Wunder - so klein wie Samenkörner -
fallen fast zufällig auf unsere Seele.

Nimm Sie wahr, diese bunten Samen,
die nur darauf warten,
sich zu wundervollen Blüten zu entwickeln.

Schau nach innen - in deinen Garten,
erlaube die Entfaltung,
lass dich berühren von Duft, Farbe und Schwingung.

Begib dich auf die Reise
ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Hab keine Angst,
das Wunder bist du!

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